Aachener Alexanderstraße vor dem Krieg

Alexanderstraße vor dem Krieg - Aachener Stadtgeschichte
Alexanderstraße in der Vorkriegszeit - um 1935 aufgenommen

Die Alexanderstraße war zu Anfang des 19ten Jahrhunderts eine der belebtesten Geschäftsstraßen Aachens.

Ein Dutzend Bäckereien und Metzgereien waren später in ihr ansässig, die u. a. von den Arbeitern auf der Jülicherstraße (z. B. der Schirmfabrik Emil Brauer) frequentiert wurden.

Vor der Errichtung der Eisenbahnlinie trafen Reisende an den Resten des mittelalterlichen Kölntors ein, das sich auf dem vorgelagerten Platz zum heutigen Hansemannplatz befand. Jahrzehntelang hielten hier Tagelöhner (Köllepor’zer) täglich Ausschau nach Gelegenheitsarbeit.

Das Vorkriegsfoto lenkt unseren Blick in Richtung Hansemannplatz. Die Jülicherstraße wies zur damaligen Zeit einen ähnlich engen Straßenverlauf wie die Peterstraße auf. Am westlichen Ende der Alexanderstraße befindet sich das Brunnendenkmal Hotmannspief.

Von Kriegszerstörungen arg in Mitleidenschaft gezogen, sind heute nur noch wenige Überbleibsel in der einst prächtigen Straßenarchitektur auszumachen. Der stationäre Einzelhandel tut sich seit Jahrzehnten schwer in der ehemaligen „Vorzeigestraße“.

Foto: Privatarchiv Jorg Mühlenberg

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