Der Aachener Dom als Krönungsort

Miniaturansicht des Aachener Doms in einer Ansicht vor dem Westportal
Der Aachener Dom ist von Kapellen umgeben, die im Spätmittelalter entstanden

Über Otto I. wurde bereits berichtet. Dem römisch-deutschen Kaiser hat Aachen hinsichtlich seiner weiteren Geschichtsentwicklung viel zu verdanken, da er die Kirche Karls zu seinem Krönungsort bestimmte.

Im Laufe von 600 Jahren empfingen daraufhin dreißig Könige ihre Würden im Aachener Dom.

Die Aachener Heiligtumsfahrten (nach 1300) nahmen entscheidenden Einfluss auf die Bauentwicklung des Doms, da die Frömmigkeit im Spätmittelalter dem „Anschauen von Heiligtümern“ stark zusagte.

In der Folge entstanden die gotische Chorhalle und mehrere Kapellen rund um den Oktogon-Bau Karls des Großen.

Im Einzelnen handelt es sich im Süden (von Westen nach Osten) um folgende Kapellen: Ungarische Kapelle, Annakapelle, Matthiaskapelle sowie auf der Nordseite die Nikolauskapelle und die Karls- und Hubertuskapelle.

Foto: Jorg Mühlenberg

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