Aachener Heiligtumsfahrt

Heiligtumsfahrt in Aachen: Zeigung der Reliquien 1951
Aachens Bischof Johannes Joseph van der Velden während der Heiligtumsfahrt 1951

Heute befinden sich auf einigen Dächern rund um den Aachener Dom großzügige Dachterrassen.

Sie wurden für zahlenden Pilger der Heiligtumsfahrt erbaut, die den „Zeigungen“ beiwohnen wollten.

Im 13ten Jahrhundert etablierte sich die Sitte der Zeigung jener Reliquien, die Kaiser Karl zuvor nach Aachen bringen ließ. Lange Zeit war Aachen einer der drei berühmtesten Pilgerorte Europas.

Die Aachener Heiligtumsfahrt gilt als „ältestes Kirchenfest der Deutschen“. Seit 1322 findet die Heiligtumsfahrt im siebenjährigen Turnus statt.

Kernstück dieser Pilgerfahrten war eine öffentliche Zeigung der vier großen Heiligtümer, die normalerweise im Marienschrein aufbewahrt werden.

Fischmarkt und Zugang zum Domhof: Im Jahre 1951 (anlässlich der damaligen Heiligtumsfahrt) wurde das heutige Absperrgitter angebracht.

Die letzte öffentliche Zeigung der Reliquien (vom Domturm) fand in den 1960er Jahren statt.

Foto: Sammlung Mühlenberg

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