Aachener Marienburg

Foto der Marienburg aus der Aachener Stadtgeschichte
Marienburg an der Ludwigsallee - Blick aus nördlicher Richtung - rechter Hand befindet sich das Ponttor

Die Marienburg (auch Marienturm genannt) wurde der Stadtbefestigung erst relativ spät hinzugefügt (16tes Jahrhundert).

Auf dem strategisch bedeutenden Turm-Plateau befanden sich zeitweise Katapult-Anlagen und Kanonen, die (auch) Schutzfunktionen für das unmittelbar benachbarte Ponttor übernahmen.

Von der Zeit des Devolutionskriegs (17tes Jahrhundert) zeugen Steinkugeln, die im Mauerwerk eingelassen sind. Als Kind von der Einschlagskraft der Geschosse mächtig beeindruckt, ist mir inzwischen bekannt, dass die Steinkugeln zu Trophäen-Zwecken eingemauert sind.

Auf dem Foto sind die Marienburg-Trümmer im Kriegsjahr 1944 zu sehen (während sich Aachen noch in der NS-Diktatur befand). Die Aufnahme wurde (unter beachtlichem Risiko) aus einem Pkw heraus fotografiert.

Die Marienburg ist heute Ehrenmal für die Kriegsopfer beider Weltkriege.

Fotos: Privatarchiv T. Emonts

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