Aachener Stadtbaugeschichte – Büchel

Stadtbaugeschichte Büchel
PANORAMAFOTO ANFANG DER 1960ER JAHRE. AUS DER VOGELPERSPEKTIVE ZU ERKENNEN SIND DIE NACHKRIEGSZUSTÄNDE AM BÜCHEL UND FRIEDRICH-WILHELM-PLATZ - ELISENGARTEN

Der Fachbereich „Planung und Umwelt“ der Stadt Aachen formulierte vor sechs Jahren gemeinsam mit der Aachener Parkhaus GmbH:

„Mit der Entwicklung des Standortes Büchel wird nun ein weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung der Aachener Innenstadt in den Fokus gerückt werden. Der Verkauf des Parkhausgrundstückes soll eine der Innenstadtlage entsprechende Nutzungen ermöglichen. Private Investitionen können hier die Entwicklung des Quartiers stützen und stärken, die mit dem Bau eines Bücherkaufhauses einen Anfang genommen haben.

(…) Die heutige Verkehrsführung für die motorisierten Verkehre über die Ursulinerstraße/Buchkremerstraße zum Parkhaus wird wie o. g. für die Zukunft auch aufgrund der schwierigen Situation für die zahlreichen Fußgänger als nicht geeignet angesehen.“

Der Individualverkehr soll (nach städteplanerischen Ideen) weiterhin verstärkt aus dem Altstadtbereich Aachens verbannt werden. Dieses Vorhaben erscheint sinnvoll. Nichtsdestotrotz werden im Domviertel unverändert stark frequentierte Parkhäuser betrieben, wie beispielsweise das Parkhaus Büchel, das sich seit 2003 im Besitz der APAG befindet.

Die Innenstadtentwicklung Aachens ist theoretisch seit Jahren verkehrsplanerisch im Wandel. Praktisch hat man allerdings bisher lediglich die Zufahrts- und Abfahrtswege zu den innerstädtischen Parkhäusern erschwert. Ansonsten hat sich nicht viel getan.

Das Parkhaus Büchel ist die attraktivste Einnahmequelle der APAG. Jeder weitere Monat der Parkhausnutzung wird der Aachener Parkhaus GmbH willkommen sein.

Im Bild gut zu erkennen: Das am wenigsten zerstörte Bad in der Innenstadt, dass Badehaus „Königin von Ungarn“ hat bereits Ende 1945 (aus der Kaiserquelle gespeist) seinen Betrieb wieder aufgenommen. Seit 1983 befindet sich an dieser Stelle der Hotelbau „Aquis Grana“.

Foto: Privatarchiv Jorg Mühlenberg

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