Aachener Stadtmauern – Barbarossamauer

Barbarossamauer am Karlsgraben 2011
Teile der Barbarossamauer am Karlsgraben 2011

Seit dem Krieg ist (durch die Zerstörung angrenzender Gebäude) ein Teil der Barbarossamauer an der Ecke Templergraben/Pontstraße sichtbar.

Erkennen lässt sich die Bauweise der ersten Stadtbefestigung: Die massiven Außenwände der Mauer wurden mit kleineren Steinbrocken aufgeschüttet und geschlämmt. Außen befinden sich üppige Quadersteine. Das Mauerinnere wurde (wie auch bei der zweiten Stadtmauer) in weiteren Arbeitsschritten befüllt. Etwas mehr als zwei Meter ist die Mauer an dieser Stelle breit.

Der Kommende der „Deutsch-Ordensritter“ gehörte der Wiesengrund vor der Mauer. Ihre Aegidiuskapelle schloss sich an die Stadtmauer an. Die Ordensritter wurden in Aachen „Templer“ genannt und geben einen Hinweis auf den Templergraben. Die während der Kreuzzüge gegründete militärische Eliteeinheit des Templerordens war in Aachen hingegen nie aktiv.

Gegenüber dem Hauptgebäude der Technischen Hochschule blieb ein weiteres Mauerstück des älteren Mauerrings am Grabenring erhalten.

Barbarossa-Mauer am Karlsgraben 2011
Barbarossa-Mauer am Karlsgraben 2011

Weiter südlich mündet der Templergraben in den Karlsgraben. Bei Ausschachtungsarbeiten auf der Altstadtseite wurden im Herbst 2011 Teile der Barbarossamauer freigelegt. Das Foto zeigt den Mauerverlauf (auf einem Gelände, das jahrzehntelang brach lag) vor der Einmündung der Johanniterstraße.

Fotos: Jorg Mühlenberg

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