Aachener Straßenbahn – Hilfseinsatz der Feuerwehr

Feuerwehreinsatz in Aachen um 1955 auf dem Seilgraben
Mitte der 1950er Jahre half die Aachener Feuerwehr der ASEAG bei der Bergung einer defekten Straßenbahn aus

Vor den Augen einer interessierten Öffentlichkeit half man einer liegen gebliebenen Straßenbahn „auf die Sprünge“. Im Bild zu erkennen sind Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr.

Der Aufnahmeort ist unbekannt, es wird sich vermutlich um den Seilgraben handeln.

Fotos: Privatarchiv Jorg Mühlenberg

 

 

 

 

Straßenbahn-Experte Reiner Bimmermann ergänzt:

Es handelt sich um einen roten Gelenkzug der Linie 12 (Buttertram), der ab 1960 die Strecke Vaals – Elisenbrunnen – Eilendorf bediente. Anscheinend ist der Nachläufer entgleist und wird mit Hilfe der Feuerwehr wieder auf die Schienen gesetzt.Das Foto ist im Bereich Theaterplatz, westlicher Elisenbrunnen aufgenommen, anhand der Häuser im Hintergrund müßte der genaue Standort eigentlich zu ermitteln sein.

Feuerwehr-Experte Alex Hermanns fügt ebenso sachkundig hinzu:

Bei dem Feuerwehrfahrzeug handelt es sich um einen RKW (Rüstkranwagen). Das Fahrzeug war bis 1987 im Besitz der Berufsfeuerwehr Aachen und wurde dann der Feuerwehr Naumburg als Geschenk überlassen.

 

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One Response to Aachener Straßenbahn – Hilfseinsatz der Feuerwehr

  1. Georg Reichel sagt:

    Guten Tag Herr Mühlenberg,
    bin kürzlich in der Zeitung auf Ihre Seite aufmerksam geworden und habe heute mal ein paar Stunden gestöbert: Meine Anerkennung!! Ausgezeichnet.
    Ich bin mir ziemlich sicher, dass die o. a. Aufnahme „Aachener Straßenbahn – Hilfseinsatz der Feuerwehr“ vom Theater her gesehen kurz vor der damaligen Haltestelle „Hauptpost“ entstanden ist. So glaube ich, daß links im Bild die Reklameleuchten der Gaststätte mit den fürchterlich vielen Biersorten zu sehen sind. In dem Uhrengeschäft im Hintergrund ist jetzt wohl ein Teppichgeschäft. Bei meinem nächsten Besuch in Aachen werde ich mir das mal ansehen. Ich glaube nicht, dass es der Seilgraben ist, da die Hausnummer 28 (vom Schreibwarengeschäft) schon hinter der Kreuzung Minoritenstraße wäre. Auch gab es am Seilgraben in meinem Gedächtnis keine 2 Fahrspuren neben der Straßenbahn.
    Ich hoffe ein wenig zur „Aufklärung“ der Aufnahme beigetragen zu haben.
    Georg Reichel

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