Aachener Straßenbahn „Linie 15“

Aachener Straßenbahnen in der Adalbertstraße - Farbfoto
Straßenbahnen in der Aachener Adalbertstraße - die Bahnlinie 15 fuhr in den 1960er Jahren bis nach Aachen-Brand

Gleich zwei AVV-Straßenbahnen kann man (an der Haltestelle in der verhältnismäßig engen Adalbertstraße) bestaunen.

Linker Hand befand sich lange Jahre die beliebte „Kaufhalle„, rechts ist die Werbung des Kaufhausgebäudes zu sehen.

Die Linie 15 verknüpfte Haltestellen zwischen Vaals und Brand.

Straßenbahnexperte Uwe Lorenz fügt ergänzend hinzu:

„Die hier gezeigten beiden Straßenbahnen der Linie 15 befuhren erst nach Einstellung des Straßenbahnverkehrs der Linie 12 bis zur Grenze Vaals. Zuvor befuhr die Linie 15 den Streckenabschnitt von Brand bis Goethestrasse. Bis zur Endhaltestelle Vaals fuhr (bis April 1973) die Linie 12.  Die Linie 15 konnte nur mit Zweirichtungsfahrzeugen befahren werden. Grund war die Endhaltestelle Brand.“

Michael Trommer aus Erkrath erkundigt sich nach dem Kino auf der linken Seite (vor dem  Schuhhaus Deichmann). Wie hieß es? Bis wann bestand es?

Joachim Korthus schreibt dazu: Das Kino hieß „City“ und bestand von 1954 bis 1978.

Foto: S. Korhummel, Schweiz

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2 Responses to Aachener Straßenbahn „Linie 15“

  1. Michael Trommer aus Erkrath erkundigt sich nach dem Kino auf der linken Seite (vor dem Schuhhaus Deichmann). Wie hieß es? Bis wann bestand es?
    Das Kino war das „City“ – Das Schuhgeschäft war Glockenschuh nicht Deichmann.
    Das Kino wurde von 1954 bis 1978 betrieben.

  2. Uwe Lorenz sagt:

    Die hier gezeigte beiden Strassenbahnen der Linie 15 befuhren erst nach Einstellung des Strassenbahnverkehrs der Linie 12 bis Vaals Grenze. Zuvor befuhr die Linie 15 den Streckenabschnitt von Brand bis Goethestrasse. Bis zur Endhaltestelle Vaals fuhr bis April 1973 die Linie 12. Der Linienweg begann bzw. endete in Eilendorf oberhalb des Marktes an einem Gleisdreieck und in Gegenrichtung endete bzw. begann die Linie in Vaals, kurz vor der Grenze. Dort existierte eine sehr lange Wendeschleife. Die Linie 12 war mit Einrichtungsgelenkwagen ausgerüstet. In Eilendorf befuhr sie nach Passierung der Haltestelle Eilendorf Markt wenige hundert Meter weiter ein Gleisdreieck, das sie geradeaus ausfuhr. Am anderen Zugende befand sich ein Hilfsfahrerstand mit halber Motorenleistung, zwecks umgekehrter Fahrtrichtung. Dort fuhr sie nach Umlegung der Weiche in das Gleisdreieck ein, welches wiederum mit einer Weiche ausgestattet war und Zweigleisig war. Eine Abfahrbereite Strassenbahn stand dort in den Hauptverkehrszeiten bereits Abfahrbereit in Fahrtrichtung. Die andere Bahn wechselte auf das gegenüberliegende Gleis ein. Wenige Minuten später fuhr die Abfahrbereite Strassenbahn in Fahrtrichtung Vaals Grenze ab nd befuhr erneut das Gleisdreick auf dem nach Eilendorf Markt auslaufenden halben Gleisbogen. Das heißt, die Linie 12 befuhr dieses Gleisdreick immer gegen die Fahrtrichtung ein mittels Hilfsfahrerstand um wieder mit dem Hauptsfahrerstand in Fahrtrichtung zu stehen. Diese Fahrzeige waren nach der Einstellung dieser Linie nicht mehr in Betrieb und fristeten Ihr Leben in der Talbotstrasse im damaligen. Allerhöchstens konnten Sie noch als E-Wagen in Richtung Vaals Grenze fahren, da dort eine Schleife befahren wurde. Nach Brand waren sie schon ungeeignet, weil sie sonst mit dem Hilfsfahrerstand wieder in Richtung Aachen fahren müssten. Hierzu benötigte wie diese im Bild zu sehenden weirichtungsfahrzeuge mit kompletten ausgerüsteten Fahrerständen.

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