Aachener Zollübergang nach Belgien 1956

Grenzübergang nach Belgien 1956 Aachen, "Bildchen" an der Lütticher Sstraße
Grenzübergang "Bildchen" 1956 an der Lütticher Straße in Aachen

Das Foto zeigt die Zollübergangsstelle nach Belgien („Bildchen“ an der Lütticher Straße). Im Hintergrund ist das „Wald-Café Braun“ zu erkennen.

Der Ausgang des Ersten Weltkriegs machte Aachen unvermittelt zu einer Grenzstadt (nach Westen und Süden), was ihrer jahrhundertealten Geschichte widersprach und in den Kämpfen des Zweiten Weltkriegs einen traurigen Höhepunkt fand.

Aufgrund des Versailler Vertrags wurden 1920 alle Gemeinden der Region Eupen-Malmedy vom deutschen Reichsgebiet getrennt und fortan Belgien unterstellt. Diese Situation hatte für die Aachener Bevölkerung einschneidende Versorgungsengpässe (Hungersnöte) zur Folge, da die belgischen Ostkantone stark landwirtschaftlich geprägt sind.

Über die Begebenheiten des Grenzschmuggels an der Aachener Westgrenze wird noch ausführlich berichtet.

Foto: Privatarchiv Jorg Mühlenberg

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