Rätselauflösung

Aachener Stadtentwicklung - Bauentwicklung
Herzlich Willkommen auf den Seiten zur Aachener Stadtentwicklung

Aufschluss geben hier u. a. Details zu historischen Fotos, die interessierte Betrachter nicht auf Anhieb in der Aachener Stadtentwickung zuordnen können.

Sie dokumentieren einen interessanten Teil der Aachener Stadtgeschichte in den Jahren vor den Weltkriegen und in der Aufbauphase zwischen 1945 und 1975.

 

 

 

Lösung: Foto “Straßenbau”

Das Straßenbau-Foto wurde 1951 in der Mefferdatisstraße aufgenommen. In Blickrichtung liegt die Großkölnstraße. Rechts entstand später das Kaufhaus Horten (heute „Lust for Life“). In Anlehnung an das benachbarte Rotlichtviertel Antoniusstrasse trägt das einstige Fischgeschäft zur linken Hand heute den Namen “Aphrodite-Grill”.

Auflösung “Monumentalbau” Abriss Ende der 50er Jahre

Hierbei handelt es sich um den 1903 vollendeten Bau des Verwaltungsgebäudes des gebürtigen Aachener Architekten Friedrich Pützer. Der ehemalige Prunkbau befand sich in der Ritter Chorus Straße. Einst griff der Erbauer auf Bauformen der Renaissance zurück. Der 1962 vollendete Neubau ist heute bezeichnenderweise denkmalgeschützt und beherbergt fortan das “Centre Charlemagne”. In Blickrichtung befindet sich der Katschhof.

Brunnenfigur am Fischmarkt
Welche Öcher Sympathiefigur sehen wir hier?

Fotoauflösung: „Turm im Aachener Stadtwald

Der Pelzerturm befand sich zwischen der Eupener Straße und der Lütticher Straße, auf einer der höchsten Stellen im Aachener Stadtwald (358 Meter über NN). Während der Luftangriffe auf Aachen (ab dem Jahr 1941) beherbergte der Turm einen Störsender, dem Historiker entscheidende Anteile dafür zusprechen, dass die Bombardements der Britischen Alliierten in der Aachener Innenstadt oftmals ihre Ziele verfehlten, obschon die Leitstrahltechnik auch seinerzeit bereits sehr treffsicher war. Er wurde während der Belagerung von amerikanischen Truppen gesprengt.

Fotolösung: „Parken in Aachen“

Das Foto zeigt die Parkplatzsituation 1962 auf dem Katschhof. In südlicher Blickrichtung ist der Dom zu erkennen. Linker Hand befindet sich die Krämerstraße.

Der Katschhof existiert in seiner heutigen Form erst rund 200 Jahre. In grauer Vorzeit gab es nur einen einzigen Zugang zum Katschhof. Die Zugänge am Dom, der aus der Ritter-Chorus-Straße (ehemals eine Sackgasse), der neben dem Rathaus (rechts aus der Sicht vom Markt) sowie der Zugang neben dem Hühnerdieb/Standesamt sind alle jüngeren Datums.

Interessantes Detail: Noch im 19ten Jahrhundert befand sich auf dem Katschhof eine Brauerei, die von der Münster-Obrigkeit betrieben wurde. Das baufällige Komödienhaus, dort wo sich gegenwärtig u. a. die Domsingschule und das „Centre Charlemagne“ (im Aufbau) befinden, wurde zugunsten des heute bekannten Stadttheaterbaus aufgegeben.

Aachener Brunnen und Denkmale
Wer kennt dieses Gesicht? Das Aachener Geschichts-Quiz hilft auf die Sprünge

Fotoauflösung „Domviertel 1954

Auf dem Foto ist das ehemalige Verwaltungsgebäude der Stadt Aachen zu sehen. Es wurde Anfang der 60er Jahre abgerissen. Der Fotostandpunkt befindet sich auf dem Katschhof. Blickrichtung ist Nordwest. Linker Hand befindet sich die Ritter-Chorus-Straße.

Fotoauflösung „Luftaufnahme Aachen 1962

Die Luftaufnahme wurde in nordwestlicher Richtung aufgenommen. Gut zu erkennen ist der weitläufige Parkbereich des heutigen „Parkhaus am Dom“, der seinerzeit noch ebenerdig und kostenfrei nutzbar war. Er grenzt an die damalige Michaelstraße, die vor wenigen Jahren fragwürdigerweise in Frère-Roger-Straße umbenannt wurde.

In der Bildmitte befindet sich die Annastraße, von der viele behaupten, sie sei inzwischen eine der schönsten Straßen rund um den Aachener Dom. Am oberen Bildrand schließen sich die Häuserreihen der Bendelstraße sowie der Jakobstraße an (St. Paul ist oben rechts am Bildrand zu erkennen).

Rätselauflösung „Domviertel 1964

Die Luftaufnahme zeigt den Zustand in der damaligen Schmiedstraße. Am oberen Bildrand ist der Fischmarkt zu erkennen. Ob es sich bei der Straße linker Hand tatsächlich um eine Straße handelte, lässt sich heute schwer deuten. Ggf. war es ein Trümmergrundstück, das jedenfalls von parkenden Autos ausgiebig genutzt wurde. Das belegen zahlreiche Luftaufnahmen aus den 60er Jahren. Heute befindet sich dort u. a. das beliebte griechische Restaurant „Palladion“.

Die richtigen Antworten des Quiz "Aachener Stadtgeschichte"
Daumen hoch! Diese Lösungen sind richtig beim "Stadtgeschichte-Quiz"

Lösungen des Aachener Stadtgeschichte-Quiz 

1. (A) 1877

2. (A) Getreidespeicher

3. (B) Friedrich Josef Ark

4. (A) Weniger als 3.000

5. (B) Ritter Chorus war wiederholt Bürgermeister.

6. (B) Das Mariahilfskrankenhaus

7. (B) Die Buchkremerstraße ist nach Dombaumeister Prof. Dr. Buchkremer benannt.

8. (B) Sieben Brauereien, Degraa hielt am längsten durch.

9. (A) Das Kapuzinerkloster.

10. (C) In der Klappergasse.

11. (C) Am 24. April 1816

12. (A) 1. September 1841

13. (C) Die Bepflanzung startete 1808.

14. (B) 1916 im Alter von 71 Jahren.

15. (A) Ja, er befand sich an der Jülicher Straße und nahm täglich mehr Personen als der Hauptbahnhof auf.

16. (C) Seit 1973

17. (A) Am Elisenbrunnen, 1980.

Fotoauflösung „Eines der ältesten Häuser Aachens

Das Romanische Haus befand sich an der Ecke Klosterplatz und Klostergasse. Im Mittelgeschoss ist die Schilderbeschriftung „Ausführung der Instandsetzungsarbeiten“ zu entziffern. Das Foto muss zwischen 1939 – 1941 aufgenommen worden sein. Während des Krieges wurde es für rund 60.000 Reichsmark rekonstruiert. Lediglich 9 Tage nach einem Bombentreffer im April 1944 ist der verbliebene Eckbau zum Klosterplatz gesprengt worden.

Aachener Stadtgeschichte Kapuzinergraben
Bemerkenswert und kurios zugleich: Dem "WMF-Gebäude" am Theaterplatz spendierte man vor dem Abriss einen neuen Dachstuhl. Zu sehen ist die Aachenfahrt 1951

Fotoauflösung „Aachener Innenstadt 1932

Das Bild zeigt den Kapuzinergraben vor dem Theaterplatz. In Blickrichtung befindet sich der Elisenbrunnen. Auf dem Fuhrwerk ist die Aufschrift „Frachtannahme Reul-Kohl“ zu erkennen. Der Nachfolgebau des prächtigen Barockgebäudes am Theaterplatz 1 beherbergt seit Jahrzehnten eine Filiale der Württembergische Metallwarenfabrik AG (WMF). Gut zu erkennen sind die runden „Ochsenaugen“ auf der Höhe des Kuppeldachs. Sie waren eine beliebte Bauform des französischen Barockklassizismus.

 

Fotoauflösung „Attraktivster Hausbau Aachens

Die Bilder zeigen das barocke Bürgerhaus (von Johann Joseph Couven erschaffene) „Wespienhaus“ in der Kleinmarschierstraße, Ecke Elisabethstraße. 1943 wurde das Haus erstmals von Bomben getroffen. Anfang der 1970er Jahre „verfrachtete“ man erhalten gebliebene Fassadenteile in die Kockerellstraße. Die „Engelsfigur“ des Daches ist bis zum heutigen Tag unauffindbar verschollen.

Aachener Stadtgeschichte – Fotorätsel (5)

Aktuelle Ansicht am Holzgraben 2012
Vergleichsfoto aus der Aachener Bauentwicklung - am Holzgraben

Diese Ansicht vom Holzgraben in Richtung Adalbertstraße hilft bei der Orientierung.

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Jorg Mühlenberg

 

 

 

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