Hotel Quellenhof in der Aachener Monheimsallee

Kurhotel Quellenhof: Aachener Geschichte
Ansicht des Hotelbaus Quellenhof. Bemerkenswert jung ist der Baumbestand an der Monheimsallee

Das Kurhotel Quellenhof wurde 1916 eröffnet. Es befindet sich in der Monheimsallee, die nach J. P. J. Monheim benannt ist. An den Hotelbau grenzt der Stadtpark auf der rechten Seite an.

Um ihn zu erweitern wurden nach dem Krieg alle Häuser ab der Monheimsallee 22 abgebrochen. Etwa auf der Höhe Monheimsallee 25 nahm man 1941 Erdarbeiten zur Anlage eines Tiefbunkers vor.

Zwischen dem Spielcasino und dem

Alte Bilder aus Aachen: Quellenhof
Seitenansicht des Nobelhotels Quellenhof

Quellenhof entstand 1977 das Veranstaltungszentrum Eurogress, ein Saalbau mit 1.800 Plätzen.

Die Rosenquelle versorgt seit 1936 die Thermal-Schwimmhalle des Quellenhofs, die eine Zeit lang als größte Thermal-Schwimmhalle Europas galt.

Gegenüber dem Quellenhof stand in den 1920er Jahren das „Krieger-Ehrenmal„, das sich zuvor am Bahnhofsvorplatz befand. In den Kriegsjahren wurde es eingeschmolzen.

Auf der Kopfseite des Parkstreifens (gegenüber der Bastei) findet sich ein Kiosk (gegenwärtig baufällig & ungenutzt). Stadtbaumeister Philipp Kerz zeichnete sich für die Pläne des 1925 erbauten Kiosk verantwortlich (auch Verwendungen als Transformationshäuschen und „Bedürfnisanstalt“ hatte es).

Im Keller des Quellenhofs errichtete Kampfkommandant Oberst Wilck (im September 1944) einen Gefechtsstand. Der benachbarte Wingertsberg war bei der Verteidigung der Stadt Aachen deshalb besonders erbittert umkämpft.

Fotos: Sammlung Mühlenberg

 

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