Körbergasse im Aachener Domviertel

Körbergasse im Aachener Domviertel
Körbergasse im Aachener Domviertel 1962

Hier zeigt sich die Körbergasse in einer idyllischen Ansicht aus den 60er Jahren. In Blickrichtung rechts befindet sich seit vielen Jahren das Verkaufslokal von „Plum’s Kaffee“ (Alt-Aachener-Kaffeerösterei).

Links erblicken wir (genau gegenüber) den historisch wertvollen Dreifensterhausbau der Eckkneipe „Domkeller„, die sich nach wie vor großer Beliebtheit am „Hof“ erfreut. Rückwärtig zur Linken liegt das traditionsreiche Café „Van den Daele“, in dem bedauerlicherweise kürzlich die Betreiber altersbedingt wechselten.

Dieser kurze Verbindungsweg zwischen Hof und Büchel gehört zu den geschichtsträchtigsten mittelalterlichen Gassen Aachens.

Diverse heiße Quellen sind in den benachbarten Straßen am Büchel und in der Buchkremerstraße vorzufinden, von denen inzwischen leider genauso wenig auszumachen ist, wie von den (ehemals vorhandenen) prunkvollen Bäderbauten aus dem 18ten und 19ten Jahrhundert. Tatsächlich steht kein einziges Gebäude in der Buchkremerstraße heute unter Denkmalschutz, obschon dort nachweislich bereits römische Legionen zu baden pflegten.

Glücklicherweise ist der mittelalterliche Charme der Körbergasse erhalten geblieben. Deshalb gilt die Gasse als der touristisch sehenswerteste Fußweg im Aachener Domviertel. Die Körbergasse versprüht heute gelegentlich noch annähernde Reize wie sie auf diesem Foto (rund 20 Jahre nach Kriegsende aufgenommen) auf vortreffliche Weise eingefangen wurden.

Foto: Privatarchiv Dr. Paul Naefe

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